Die Fachschaft ReligionWerte entdecken, Gemeinschaft erleben und Fragen Raum geben

Der evangelische Religionsunterricht öffnet Räume für die großen Fragen des Lebens, für gegenseitigen Respekt und die Entdeckung der eigenen Identität auf der Basis christlicher Werte und biblischer Traditionen.


Unsere Fachschaft Evangelische Religion an der Grundschule Hamberge setzt sich engagiert dafür ein, die emotionale und soziale Kompetenz der Kinder zu stärken, ihnen Orientierung für ein faires Miteinander zu geben und ein tieferes Verständnis für die christliche Kultur, ihre Feste und Bräuche zu wecken.

Was sind eigentlich die Aufgaben der Fachschaft?
Die Fachschaft ist das Team aller Lehrkräfte, die das Fach Evangelische Religion unterrichten. Sie kommt regelmäßig zusammen, um die Qualität des Unterrichts zu sichern und das wertorientierte Profil unserer Schule weiterzuentwickeln.


Zu den Kernaufgaben gehören:

  • Lehrpläne gestalten: Die Fachschaft passt die behördlichen Vorgaben des Landes an die Gegebenheiten unserer Schule und die Lebenswelt der Kinder an. Sie erstellt schulinterne Arbeitspläne für das Erzählen, Reflektieren und kreative Erarbeiten religiöser Themen.
  • Materialien und Medien verwalten: Es wird koordiniert, welche Kinderbibeln, Bilderbücher, Anschauungsmaterialien, Liederbücher und digitalen Medien angeschafft und für einen lebendigen Unterricht bereitgestellt werden.
  • Schulleben und Gottesdienste mitgestalten: Die Fachschaft plant evangelische bzw. ökumenische Schulgottesdienste (z. B. zur Einschulung, zu Weihnachten oder zum Schuljahresende) und pflegt den Kontakt zur örtlichen Kirchengemeinde.
  • Fortbildungen und Austausch: Die Lehrkräfte tauschen sich über kindgerechte Theologie, interkulturelles Lernen und zeitgemäße Methoden aus, um den Unterricht sensibel und inspirierend zu gestalten.


In unserer täglichen Arbeit im Religionsunterricht legen wir großen Wert darauf, dass jedes Kind seine eigene Persönlichkeit einbringen kann:

  • Große Fragen von Anfang an: Unsere Schülerinnen und Schüler dürfen all die Fragen stellen, auf die es oft keine einfachen Antworten gibt: Woher kommen wir? Was ist gerecht? Was bedeutet Nächstenliebe und wie gehen wir mit Abschieden um? Wir suchen gemeinsam nach Antworten im Licht des christlichen Glaubens.
  • Begegnung mit der Bibel und gelebter Vielfalt: Wir lernen die zentralen biblischen Geschichten des Alten und Neuen Testaments kennen und entdecken, wie die christliche Botschaft von Gottes Liebe Mut macht.
  • Blick über den Tellerrand: Im Sinne der Toleranz lernen wir auch die Feste und Bräuche anderer Konfessionen und Weltreligionen kennen.
  • Dialog vor Leistung: Uns ist wichtig, dass im Religionsunterricht das offene Gespräch und das gegenseitige Zuhören im Vordergrund stehen. Jedes Kind wird mit seinen eigenen Gedanken, Zweifeln und Überzeugungen ernst genommen. Es gibt kein „Richtig“ oder „Falsch“ bei persönlichen Gefühlen und Glaubensfragen.

Unser Ziel ist es, das Mitgefühl und die Empathie der Kinder zu schärfen, ihre Sozialkompetenz zu stärken und ihnen ein starkes Fundament aus Vertrauen, Hoffnung und Toleranz mit auf den Weg zu geben!